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SGV Arnsberg erhält Umweltschutzpreis 2018

Preisverleihung im Arnsberger Bürgerzentrum, auf dem Bild von links: Johannes Kobeloer (Firma innogy), Thomas Havestadt, Wolfgang Veidl, Karl-Heinz Schuster, Dirk Brodersen, Klaus Peters und Gerd Riedel (alle SGV-Abteilung Arnsberg) sowie der Stellvertretende Bürgermeister der Stadt Arnsberg, Ewald Hille. (Foto: Stadt Arnsberg/Frank Trompeter)
Preisverleihung im Arnsberger Bürgerzentrum, auf dem Bild von links: Johannes Kobeloer (Firma innogy), Thomas Havestadt, Wolfgang Veidl, Karl-Heinz Schuster, Dirk Brodersen, Klaus Peters und Gerd Riedel (alle SGV-Abteilung Arnsberg) sowie der Stellvertretende Bürgermeister der Stadt Arnsberg, Ewald Hille. (Foto: Stadt Arnsberg/Frank Trompeter)

Für die Anpflanzung einer Obstbaumwiese entlang eines Spazierwegs im Alten Feld ist die SGV-Abteilung Arnsberg mit dem Umweltschutzpreis 2018 ausgezeichnet worden.

Die Stadt Arnsberg und der Energieversorger innogy hatten den Preis gemeinsam ausgelobt, und insgesamt neun Projekte haben sich darum beworben. Drei davon wurden jetzt auf einer Veranstaltung im Bürgerzentrum Bahnhof Arnsberg mit Geldpreisen belohnt.

Obstbäume am Spazierweg im Alten Feld.jpgDer erste Preis mit einem Preisgeld von 2500 Euro ging an den Arnsberger SGV, der in der Ruhraue nahe dem Berufsbildungszentrum eine kleine Obstbaumwiese angelegt hat (Bild rechts, Foto: Klaus Peters). Dafür wurden zehn alte Obstbaumsorten ausgewählt und mit Namensschildern versehen, so dass die Spaziergänger im Bilde sind, was sie da vor sich sehen.

Mit 25 freiwilligen Helfern wurde das Projekt realisiert. In dem langen und trockenen Sommer dieses Jahres wurden sogar Gießtrupps gebildet, um den jungen Bäumen regelmäßig mit Wasser aus der nahen Ruhr über die Durststrecke zu helfen. Zusätzlich wurden einige Ansitzstangen für Greifvögel installiert. Auch die weitere Pflege der Bäume wird von den Fachleuten der SGV-Abteilung Arnsberg übernommen.

Obstbäume gekennzeichnet.jpgDie rege Beteiligung von Einzelpersonen, Einrichtungen, Gruppen und Vereinen an diesem Preis, der seit inzwischen 20 Jahren ausgeschrieben wird, zeige, wie sehr den Menschen in der Stadt Arnsberg die Themen Umwelt und Klima am Herzen lägen, meinte Arnsbergs Stellvertretender Bürgermeister Ewald Hille, der gemeinsam mit Johannes Kobeloer von der Firma innogy die Preisverleihung vornahm.

Die stolzen Preisträger vom Arnsberger SGV hoffen, nicht nur einen wichtigen Beitrag für die Umwelt erbracht, sondern auch allen interessierten Bürgern in Zukunft die Möglichkeit gegeben zu haben, sich am reich gedeckten Tisch der Natur mit köstlichen alten Obstsorten bedienen zu können.


Bürgermedaille für SGV-Abteilung Oeventrop

Albert Schlupp, Willi Linn und Franz Rüther (von links) von der SGV-Abteilung Oeventrop bei der Anbringung der Rettungspunkte. (Foto: Adolf Drexler)
Albert Schlupp, Willi Linn und Franz Rüther (von links) von der SGV-Abteilung Oeventrop bei der Anbringung der Rettungspunkte. (Foto: Adolf Drexler)

Ein großartiger Erfolg für unsere SGV-Abteilung Oeventrop: Für ihr Projekt „Rettungspunkte” ist sie von der Stadt Arnsberg auf dem Dreikönigsempfang mit der Bürgermedaille ausgezeichnet worden.

Unsere Oeventroper Wanderfreunde haben in ihrem Gebiet insgesamt 31 Rettungspunkte installiert, kleine Schilder, die jeweils mit einer eindeutigen Kennzahl versehen sind. Jene Punkte sind bei der Einsatzleitzentrale der Rettungskräfte registriert, so dass diese anhand der Nummer über die exakte Lage des Einsatzortes informiert werden.

Rettungspunkt„Das ist nicht ganz neu”, gibt unser Regionskulturwart Willi Linn zu. Schließlich gäbe es das auch schon anderenorts. Gemeinsam mit seinem Vereinskollegen Albert Schlupp, dem Naturschutzwart des SGV Oeventrop,  hat er aber dafür gesorgt, dass das System auf das gesamte Vereinsgebiet angewandt wurde. An allen Wanderwegen und zentralen Punkten, an Wanderportalen, Bänken und Hütten sind die Rettungspunkte angebracht worden.

Und sie haben bereits geholfen, Leben zu retten, wie Willi Linn berichtet. Demnach war eine Spaziergängerin im Waldgebiet bei Oeventrop mit einem Herzinfarkt zusammengebrochen. Mit Hilfe der Nummer des Rettungspunktes brauchten die Helfer nicht lange zu suchen und konnten die Frau schnell zur Behandlung ins Krankenhaus bringen.

Willi Linn hat das Rettungspunkt-Projekt letztes Jahr bereits auf unserer Regionalversammlung vorgestellt und dafür viel Zustimmung erhalten. Es wird nun wohl auch von anderen SGV-Abteilungen in ihren Zuständigkeitsbereichen umgesetzt.

Die Bürgermedaille der Stadt Arnsberg wird alle zwei Jahre an Personen und Vereine verliehen,die sich in herausragender Form für soziale, sportliche, kulturelle und kirchliche Belange eingesetzt und so um die Gesellschaft verdient gemacht haben. Darauf kann die SGV-Abteilung Oeventrop stolz sein. Herzlichen Glückwunsch!