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„Extraschicht” im Ruhrgebiet gefahren

Gruppenbild vor alter Industriekulisse: Unsere Extraschichtler beim Besuch der Veranstaltung im Landschaftspark Duisburg-Nord. (Foto: Helmutheinz Welke)
Gruppenbild vor alter Industriekulisse: Unsere Extraschichtler beim Besuch der Veranstaltung im Landschaftspark Duisburg-Nord. (Foto: Helmutheinz Welke)

Eine „Extraschicht” sind Mitglieder unserer Region Mittleres Sauerland gefahren. Die gleichnamige Nacht der Industriekultur im Ruhrgebiet, die stets am letzten Samstag im Juni stattfindet, war wie schon in der Vergangenheit Ziel einer Exkursion.

Extraschicht 2017.jpgDer mit 48 Mitgliedern und einigen Gästen aus Freienohl, Oeventrop, Arnsberg, Bruchhausen, Hüsten und Neheim besetzte Bus steuerte unter der Leitung von Willi Linn (3. von rechts) aus Oeventrop, unserem Kulturwart, zunächst den Landschaftspark Duisburg-Nord, ein ehemaliges Hüttenwerk, an und später den Nordsternpark in Gelsenkirchen, eine kleine Auswahl aus diesmal 46 Spielorten in 21 Städten, wo rund 2000 Künstler für besondere Ereignisse sorgten.

Vor eindrucksvollen Industriekulissen wurde ein abwechslungsreiches Programm aus Akrobatik, Theater, Poesie, Comedy, Musik- und Tanzdarbietungen, Licht- und Pyroshows geboten.

Erst am frühen Sonntagmorgen lud der Bus die letzten Extraschichtler wieder an ihren Heimatorten ab. Auch im nächsten Jahr soll die Großveranstaltung wieder besucht werden.


Großes Interesse: zwei Busse zum Deutschen Wandertag

Logo des Deutschen Wandertags 2017.jpgUpdate: Wegen des großen Interesses setzen wir jetzt zwei Busse ein zum diesjährigen Deutschen Wandertag, der vom 26. bis zum 31. Juli unter dem Motto „Wandern auf Luthers Spuren” in Eisenach und der Wartburgregion stattfindet. Dadurch sind wieder einige Plätze verfügbar.

Am Sonntag, den 30. Juli 2017 fahren die Busse gegen 7.00 Uhr von verschiedenen Stellen, die im Einzelnen noch festgelegt werden, nach Eisenach und um 18.00 Uhr wieder zurück ins Sauerland.

Während des etwa siebenstündigen Aufenthalts besteht Gelegenheit, die Stadt zu Füßen der Wartburg und des Rennsteigs mit ihrer reichen geschichtlichen und kulturellen Tradition kennenzulernen und am Rahmenprogramm des Deutschen Wandertags, unter anderem mit dem großen Festzug durch die Innenstadt Eisenachs, teilzunehmen.

Die Fahrtkosten betragen für SGV-Mitglieder 15 Euro und für Nichtmitglieder 20 Euro, jeweils inklusive der Wandertagsplakette. Interessenten melden sich umgehend bei Willi Linn, Tel. 02937 6007.


Keinen neuen Schatzmeister gefunden

Barbara Geuecke (SGV Endorf) ist nach wie vor Stellvertretende Vorsitzende der SGV-Region Mittleres Sauerland. In der Jahreshauptversammlung, die im SGV-Jugendhof in Arnsberg stattfand, wurde sie einstimmig wiedergewählt. Gleiches gilt für Willi Linn (SGV Oeventrop) als Kulturwart und Petra Trompeter (SGV Neheim) als Naturschutzwartin.

Der Vorstand der SGV-Region Mittleres Sauerland mit SGV-Hauptgeschäftsführer Christian Schmidt.jpgErgebnislos endete dagegen die turnusgemäß anstehende Wahl des Schatzmeisters. Wegen fehlender Wahlvorschläge konnte für den Amtsinhaber Georg Meisterjahn (SGV Endorf), der nicht mehr kandidierte, kein Nachfolger gefunden werden. Regionsvorsitzender Helmutheinz Welke (SGV Neheim) appellierte deshalb dringend an die Delegierten, in ihren Abteilungen nach geeigneten Kandidaten Ausschau zu halten. Georg Meisterjahn wird vorläufig die Amtsgeschäfte weiterführen.

Schon seit zwei Jahren vakant ist das Amt des Regionswanderwarts. Ein weiterer Versuch, es neu zu besetzen, scheiterte ebenfalls wegen fehlender Wahlvorschläge. Der frühere Wanderwart Bernd Kremer (SGV Niedereimer) hat sich allerdings bereit erklärt, die Wanderstatistik weiterzuführen.

Vorsitzender und Schatzmeister erstatteten den Versammlungsteilnehmern ausführliche Geschäftsberichte. Die Kassenprüfer bescheinigten dem Schatzmeister eine einwandfreie Kassenführung und veranlassten die Entlastung des gesamten Vorstands.

Zu Beginn der Versammlung hatte SGV-Hauptgeschäftsführer Christian Schmidt Neues von der Geschäftsstelle berichtet. Er informierte unter anderem über den Stand der Vorbereitungen für das SGV-Gebirgsfest, das 2018 in Olsberg gefeiert, und für den Deutschen Wandertag, der 2019 in Schmallenberg und Winterberg ausgetragen wird. Besonders wies er hin auf eine Reihe von Lehrgängen für Wanderführer und Wegemarkierer, die im Rahmen eines von der Europäischen Union geförderten Projekts in diesem und im nächsten Jahr von der SGV-Wanderakademie kostenlos angeboten werden.

Kulturwart Willi Linn erläuterte das System der so genannten Rettungspunkte, die im Raum Oeventrop bereits realisiert sind und den anderen Abteilungen zur Einrichtung entlang ihrer Wanderwege empfohlen werden. Dabei handelt es sich um kleine Schilder mit einer eindeutigen Kennzahl, mit deren Hilfe im Notfall die Helfer zum Einsatzort geleitet werden können. Außerdem erging vom Wegewart Erhard Reuther (SGV Bruchhausen) die Bitte an die Abteilungen in der Stadt Arnsberg, die ihnen übersandten Kartenunterlagen zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren, da eine neue Wanderkarte herausgegeben werden soll.

Fünfzehn der Region angehörende SGV-Abteilungen hatten ihre Delegierten zu der Versammlung entsandt. Nach dem Wechsel der Abteilungen Eslohe und Reiste zum benachbarten Bezirk Oberruhr gehören der Region noch 19 Abteilungen zwischen Echthausen und Freienohl, Arnsberg und Allendorf an. Mit etwa 4400 Mitgliedern ist sie weiterhin die größte Region des SGV.

Zum Bild (entstanden 2015): Der Vorstand der SGV-Region Mittleres Sauerland mit (von rechts) Burkhard Klute (Beisitzer, SGV Stockum), Erhard Reuther (Wegewart, SGV Bruchhausen), Petra Trompeter (Naturschutzwartin, SGV Neheim), SGV-Hauptgeschäftsführer Christian Schmidt, Willi Linn (Kulturwart, SGV Oeventrop), Barbara Geuecke (Stellvertretende Vorsitzende, SGV Endorf), Dagmar Klasmeier (Schriftführerin, SGV Hüsten), Georg Meisterjahn (Schatzmeister, SGV Endorf) und Helmutheinz Welke (Vorsitzender, SGV Neheim). Es fehlt die Familien- und Jugendwartin Ursula Tigges aus Ainkhausen. (Foto: privat)