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Bürgermedaille für SGV-Abteilung Oeventrop

Albert Schlupp, Willi Linn und Franz Rüther (von links) von der SGV-Abteilung Oeventrop bei der Anbringung der Rettungspunkte. (Foto: Adolf Drexler)
Albert Schlupp, Willi Linn und Franz Rüther (von links) von der SGV-Abteilung Oeventrop bei der Anbringung der Rettungspunkte. (Foto: Adolf Drexler)

Ein großartiger Erfolg für unsere SGV-Abteilung Oeventrop: Für ihr Projekt „Rettungspunkte” ist sie von der Stadt Arnsberg auf dem Dreikönigsempfang mit der Bürgermedaille ausgezeichnet worden.

Unsere Oeventroper Wanderfreunde haben in ihrem Gebiet insgesamt 31 Rettungspunkte installiert, kleine Schilder, die jeweils mit einer eindeutigen Kennzahl versehen sind. Jene Punkte sind bei der Einsatzleitzentrale der Rettungskräfte registriert, so dass diese anhand der Nummer über die exakte Lage des Einsatzortes informiert werden.

Rettungspunkt„Das ist nicht ganz neu”, gibt unser Regionskulturwart Willi Linn zu. Schließlich gäbe es das auch schon anderenorts. Gemeinsam mit seinem Vereinskollegen Albert Schlupp, dem Naturschutzwart des SGV Oeventrop,  hat er aber dafür gesorgt, dass das System auf das gesamte Vereinsgebiet angewandt wurde. An allen Wanderwegen und zentralen Punkten, an Wanderportalen, Bänken und Hütten sind die Rettungspunkte angebracht worden.

Und sie haben bereits geholfen, Leben zu retten, wie Willi Linn berichtet. Demnach war eine Spaziergängerin im Waldgebiet bei Oeventrop mit einem Herzinfarkt zusammengebrochen. Mit Hilfe der Nummer des Rettungspunktes brauchten die Helfer nicht lange zu suchen und konnten die Frau schnell zur Behandlung ins Krankenhaus bringen.

Willi Linn hat das Rettungspunkt-Projekt letztes Jahr bereits auf unserer Regionalversammlung vorgestellt und dafür viel Zustimmung erhalten. Es wird nun wohl auch von anderen SGV-Abteilungen in ihren Zuständigkeitsbereichen umgesetzt.

Die Bürgermedaille der Stadt Arnsberg wird alle zwei Jahre an Personen und Vereine verliehen,die sich in herausragender Form für soziale, sportliche, kulturelle und kirchliche Belange eingesetzt und so um die Gesellschaft verdient gemacht haben. Darauf kann die SGV-Abteilung Oeventrop stolz sein. Herzlichen Glückwunsch!


Region stark beim Deutschen Wandertag vertreten

Stark vertreten war unsere Region im Festzug des 117. Deutschen Wandertags in Eisenach. (Foto: Erhard Reuther)
Stark vertreten war unsere Region im Festzug des 117. Deutschen Wandertags in Eisenach. (Foto: Erhard Reuther)

Mit etwa 120 Personen war unsere Region am 30. Juli 2017 beim 117. Deutschen Wandertag in Eisenach vertreten. Der SGV-Gesamtverein stellte wieder eine der größten Wanderergruppen im Festzug.

Logo des Deutschen Wandertags 2017Gleich zwei Reisebusse hatten wir eingesetzt, um die Tagesausflügler zu diesem Höhepunkt des Deutschen Wandertags zu bringen.Dank gilt dabei unserem Kulturwart Willi Linn, der die Fahrt hervorragend organisiert und betreut hat.

Tausende von Zuschauern säumten die Straßenränder, als sich die dem Deutschen Wanderverband angeschlossenen Vereine, begleitet von ihren bunten Wimpeln und einigen Musikkapellen, in strahlendem Sonnenschein durch das Zentrum der Stadt zu Füßen der Wartburg bewegten.

Insgesamt, so hieß es später, sollen rund 30000 Menschen den knapp eine Woche dauernden Wandertag besucht haben. Im nächsten Jahr findet er vom 15. bis zum 20. August in Lippe-Detmold statt. Um dort wieder stark vertreten zu sein, werden wir je nach Interesse erneut Reisebusse chartern und rechtzeitig um Anmeldungen bitten. Zum Vormerken: Der Festumzug des 118. Deutschen Wandertags findet am Sonntag, den 19. August 2018 um 14.00 Uhr im historischen Stadtkern Detmolds zu Füßen des Hermannsdenkmals statt.


„Extraschicht” im Ruhrgebiet gefahren

Gruppenbild vor alter Industriekulisse: Unsere Extraschichtler beim Besuch der Veranstaltung im Landschaftspark Duisburg-Nord. (Foto: Helmutheinz Welke)
Gruppenbild vor alter Industriekulisse: Unsere Extraschichtler beim Besuch der Veranstaltung im Landschaftspark Duisburg-Nord. (Foto: Helmutheinz Welke)

Eine „Extraschicht” sind Mitglieder unserer Region Mittleres Sauerland gefahren. Die gleichnamige Nacht der Industriekultur im Ruhrgebiet, die stets am letzten Samstag im Juni stattfindet, war wie schon in der Vergangenheit Ziel einer Exkursion.

Der mit 48 Mitgliedern und einigen Gästen aus Freienohl, Oeventrop, Arnsberg, Bruchhausen, Hüsten und Neheim besetzte Bus steuerte unter der Leitung von Willi Linn (3. von rechts) aus Oeventrop, unserem Kulturwart, zunächst den Landschaftspark Duisburg-Nord, ein ehemaliges Hüttenwerk, an und später den Nordsternpark in Gelsenkirchen, eine kleine Auswahl aus diesmal 46 Spielorten in 21 Städten, wo rund 2000 Künstler für besondere Ereignisse sorgten.

Vor eindrucksvollen Industriekulissen wurde ein abwechslungsreiches Programm aus Akrobatik, Theater, Poesie, Comedy, Musik- und Tanzdarbietungen, Licht- und Pyroshows geboten.

Erst am frühen Sonntagmorgen lud der Bus die letzten Extraschichtler wieder an ihren Heimatorten ab. Auch im nächsten Jahr soll die Großveranstaltung wieder besucht werden.